ULTRADENT aus München im
Bielefelder Dentalmarkt

Tradition, Behandlungseinheiten und regionale Bedeutung in

Ostwestfalen-Lippe

ULTRADENT zählt zu den traditionsreichen deutschen Herstellern von dentalmedizinischen
Behandlungseinheiten. Das Unternehmen hat seine Wurzeln in München und produziert heute in
Brunnthal im Landkreis München. Wer nach „ULTRADENT München und Bielefeld“ sucht,
verbindet daher zwei verschiedene Ebenen: München steht für Herkunft, Entwicklung und
Fertigung, während Bielefeld einen bedeutenden regionalen Gesundheits- und
Wirtschaftsstandort in Ostwestfalen-Lippe darstellt. Einen eigenen ULTRADENT-Firmensitz oder
einen offiziell ausgewiesenen Showroom in Bielefeld lassen die öffentlich zugänglichen
Unternehmensinformationen nicht erkennen.
Trotzdem ist Bielefeld für einen Hersteller wie ULTRADENT relevant. Die Stadt bildet das
wirtschaftliche Zentrum einer Region mit zahlreichen Zahnarztpraxen, kieferorthopädischen
Einrichtungen, oralchirurgischen Angeboten, Dentallaboren und medizinischen
Versorgungszentren. Behandlungseinheiten, die im Raum München entwickelt und hergestellt
werden, gelangen über Beratung, Dentalfachhandel, Planung, Montage und technischen Service
in Praxen in ganz Deutschland. Die Verbindung zwischen München und Bielefeld ist somit vor
allem als Beziehung zwischen Hersteller und regionalem Dentalmarkt zu verstehen.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil eine regionale Liefer- oder Servicefähigkeit nicht
automatisch einen Unternehmensstandort voraussetzt. Für eine Bielefelder Praxis zählt letztlich,
ob sie eine fachgerechte Beratung, ein passendes Produkt, eine zuverlässige Installation und
erreichbaren Kundendienst erhält. Vor einer Investition sollte deshalb konkret geklärt werden,
welcher autorisierte Fachhandelspartner für Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe zuständig ist, wo
eine Bemusterung möglich ist und welche Reaktionszeiten im Service gelten.
Von der Münchner Gründung zum spezialisierten
Hersteller
Die Geschichte von ULTRADENT begann im Jahr 1924. Hans Ostner gründete damals in München
ein Unternehmen für dentalmedizinische Geräte. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich
daraus ein spezialisierter Anbieter von Behandlungseinheiten. Das Unternehmen befindet sich
nach eigener Darstellung in dritter Generation in Familienhand und wird von Ludwig Ostner und
Ludwig Johann Ostner geführt. Diese Kontinuität ist bemerkenswert, weil sich Zahnmedizin,
Werkstoffe, Hygieneanforderungen und technische Möglichkeiten seit der Gründung
grundlegend verändert haben.

ULTRADENT aus München im Bielefelder Dentalmarkt

Seite 2

Ein Familienunternehmen kann langfristiges Konstruktions- und Fertigungswissen bewahren. Für
Zahnarztpraxen ist das relevant, denn eine Behandlungseinheit wird meist viele Jahre intensiv
genutzt. Sie muss täglich verlässlich funktionieren, sich warten und reparieren lassen und
möglichst auch an spätere Anforderungen angepasst werden können. Tradition allein ist dabei
kein Qualitätsbeweis. Sie gewinnt erst dann Bedeutung, wenn sie sich in langlebiger Technik,
nachvollziehbarer Fertigung, Ersatzteilversorgung und verantwortlichem Service zeigt.
Der heutige Unternehmensstandort liegt am Eugen-Sänger-Ring 10 in Brunnthal bei München.
ULTRADENT nennt eine Produktionsfläche von rund 6.000 Quadratmetern. Das verdeutlicht,
dass die Marke nicht ausschließlich über Vertrieb definiert ist. Entwicklung, Montage,
Qualitätskontrolle und die kundenspezifische Konfiguration der Einheiten gehören zum Kern des
Angebots. ULTRADENT beschreibt sich als Manufaktur für Behandlungseinheiten. Damit ist nicht
eine rein handwerkliche Einzelfertigung gemeint, sondern die Verbindung standardisierter
technischer Plattformen mit zahlreichen individuellen Ausstattungsentscheidungen.
München und Brunnthal als Zentrum der Fertigung
Der Großraum München ist für ULTRADENT sowohl historischer Ursprung als auch technisches
Zentrum. Die Fertigung in Deutschland kann für eine Praxis in Bielefeld ein wichtiges
Auswahlkriterium sein. Kommunikation und Dokumentation sind im deutschen Markt
ausgerichtet, während der Herstellerkontakt, die Ersatzteilversorgung und spätere
Modernisierungen grundsätzlich innerhalb eines überschaubaren organisatorischen Rahmens
erfolgen können. Ob sich daraus im Einzelfall kurze Servicezeiten ergeben, hängt jedoch
zusätzlich vom regionalen Fachhandel und der Verfügbarkeit von Technikern ab.
Eine moderne Behandlungseinheit ist weit mehr als ein Patientenstuhl. In ihr treffen Mechanik,
Elektronik, Wasser- und Luftversorgung, Absaugung, Instrumentensteuerung, Beleuchtung,
Hygiene und digitale Komponenten zusammen. Schon kleine Unstimmigkeiten können den
Praxisablauf beeinträchtigen. Deshalb muss eine Einheit nicht nur stabil gebaut sein, sondern
als Gesamtsystem funktionieren. Sie wird zudem auf die Arbeitsweise eines konkreten Teams
abgestimmt.

Zur Konfiguration gehören beispielsweise die Auswahl der Instrumente, die Anordnung von Arzt-
und Assistenzelement, die Form der Bedienung, die Behandlungsleuchte, Polsterung,

Kopfstütze, Ablageflächen und mögliche digitale Integrationen. Eine allgemeinzahnärztliche
Praxis hat andere Schwerpunkte als eine kieferorthopädische, prophylaxeorientierte oder
chirurgisch ausgerichtete Einrichtung. Auch die Frage, ob überwiegend allein oder mit Assistenz
behandelt wird, beeinflusst die geeignete Anordnung.
Bielefeld als Gesundheitsstandort in
Ostwestfalen-Lippe
Bielefeld verbindet die Funktionen einer Großstadt mit der Rolle eines Oberzentrums für
Ostwestfalen-Lippe. Das Einzugsgebiet reicht über das Stadtgebiet hinaus und umfasst viele
umliegende Gemeinden und Kreise. Für Zahnarztpraxen bedeutet das eine vielfältige
Patientenschaft: Familien, Berufspendler, Studierende, ältere Menschen sowie Patienten aus
ländlicheren Regionen nutzen das medizinische Angebot der Stadt. Damit entstehen
unterschiedliche Anforderungen an Terminorganisation, Barrierearmut,
Behandlungsschwerpunkte und technische Ausstattung.
Der regionale Dentalmarkt ist zugleich dezentral organisiert. Hersteller, Dentaldepots,
Planungsbüros, Handwerksbetriebe und Servicetechniker arbeiten zusammen, damit eine

ULTRADENT aus München im Bielefelder Dentalmarkt

Seite 3

Behandlungseinheit zuverlässig in Betrieb genommen und erhalten werden kann. Für eine
Bielefelder Praxis ist daher nicht nur das Produkt entscheidend. Ebenso wichtig sind
Lieferkoordination, Montage, Einweisung, Wartung und schnelle Hilfe bei Störungen.
Eine ausgefallene Behandlungseinheit verursacht verschobene Termine, organisatorischen
Aufwand und wirtschaftliche Verluste. Bei mehreren Behandlungszimmern kann eine Praxis
Ausfälle teilweise auffangen, in kleineren Einrichtungen ist dies deutlich schwieriger. Vor einer
Anschaffung sollte deshalb geklärt werden, wie der Service in Bielefeld konkret organisiert ist.
Entscheidend sind verbindliche Zuständigkeiten, Erreichbarkeit, Ersatzteilverfügbarkeit und
realistische Reaktionszeiten. Eine allgemeine Aussage über bundesweiten Service ersetzt keine
regionale Vereinbarung.
Die Lage Bielefelds zwischen wichtigen Zentren Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens kann
für die Versorgung vorteilhaft sein. Gleichzeitig darf die tatsächliche Serviceabdeckung nicht nur
aus geografischer Nähe abgeleitet werden. Interessenten sollten ULTRADENT oder einen
autorisierten Dentalfachhandelspartner direkt nach Referenzpraxen, Ausstellungsoptionen und
dem technischen Kundendienst für Ostwestfalen-Lippe fragen.
Die Behandlungseinheit als zentraler Arbeitsplatz
In fast jedem Behandlungszimmer bildet die Einheit den Mittelpunkt. Sie trägt und positioniert
den Patienten, stellt Instrumente bereit, unterstützt die Assistenz, beleuchtet das Arbeitsfeld
und verbindet zahlreiche Versorgungsfunktionen. Ihre Qualität zeigt sich weniger in einzelnen
spektakulären Merkmalen als im täglichen Zusammenspiel: Bewegungen sollen leise und
präzise sein, Instrumente intuitiv erreichbar, Oberflächen gut aufzubereiten und
Bedienfunktionen eindeutig.
Ergonomie hat dabei unmittelbare gesundheitliche Bedeutung. Zahnärztinnen, Zahnärzte und
Assistenzkräfte arbeiten häufig über viele Stunden in konzentrierter Haltung. Ungünstige
Griffwege, verdrehte Körperpositionen oder schlecht erreichbare Instrumente können Rücken,
Nacken und Schultern belasten. Eine passende Behandlungseinheit ermöglicht verschiedene
Arbeitspositionen und unterstützt möglichst neutrale Bewegungsabläufe. Für eine Bielefelder
Praxis ist das auch ein Aspekt der Mitarbeiterbindung: Ein gut geplanter Arbeitsplatz kann
Belastungen reduzieren und den beruflichen Alltag spürbar verbessern.
Auch der Komfort der Patienten spielt eine Rolle. Eine stabile Lagerung, angenehme Polsterung,
gut anpassbare Kopfstütze und ruhige Bewegungsabläufe können Unsicherheit verringern. Dies
ist insbesondere bei längeren Behandlungen, Angstpatienten, Kindern und älteren Menschen
relevant. Barrierearme Praxisgestaltung umfasst außerdem den Zugang zum
Behandlungszimmer, ausreichende Bewegungsflächen und die Möglichkeit, Patienten mit
Mobilitätseinschränkungen sicher zu unterstützen.
LEONDA, AQUILIA und ISARA
Zum Portfolio von ULTRADENT gehören unter anderem die Produktlinien LEONDA, AQUILIA und
ISARA. Die Modelle bieten unterschiedliche Konzepte und Konfigurationsmöglichkeiten. Eine
einfache Rangfolge nach dem Motto „gut, besser, am besten“ wäre jedoch irreführend. Die
geeignete Einheit hängt von Behandlungsspektrum, Raum, Arbeitsweise und Budget ab.
LEONDA wird von ULTRADENT als besonders vielseitig konfigurierbare Behandlungseinheit
dargestellt. Damit kann sie für Praxen interessant sein, die umfangreiche Instrumentierung und
hohe Individualisierung wünschen. AQUILIA steht ebenfalls für ein modernes System mit
verschiedenen Ausstattungsoptionen. ISARA ergänzt das Angebot um ein weiteres Konzept, das

ULTRADENT aus München im Bielefelder Dentalmarkt

Seite 4

je nach räumlicher und funktionaler Aufgabenstellung passend sein kann. Für eine belastbare
Entscheidung sollten Interessenten die aktuell verfügbaren Varianten direkt beim Hersteller
oder autorisierten Partner prüfen.
Ein sinnvoller Auswahlprozess beginnt nicht mit einem Modellnamen, sondern mit einem
Anforderungsprofil. Darin werden Behandlungsschwerpunkte, tägliche Patientenzahl,
Teamgröße, bevorzugte Arbeitspositionen, benötigte Instrumente, Hygieneabläufe und digitale
Komponenten erfasst. Ebenso wichtig sind Raummaße, Bodenanschlüsse, Medienversorgung
und die geplante Nutzungsdauer. Erst danach lässt sich beurteilen, welche Produktlinie und
welche Ausstattung wirtschaftlich sind.
Überausstattung ist ebenso problematisch wie eine zu knappe Planung. Funktionen, die nie
genutzt werden, erhöhen Anschaffungs- und möglicherweise Wartungskosten. Fehlende
Optionen können dagegen Arbeitsabläufe über Jahre einschränken. Die Beratung sollte daher
zwischen heute notwendiger Ausstattung, sinnvoller Zukunftsreserve und bloßem
Komfortwunsch unterscheiden.
Planung in Neubau und Bestand
Bielefeld besitzt moderne Ärztehäuser ebenso wie Praxen in älteren Wohn- und
Geschäftsgebäuden. In einem Neubau können Medienanschlüsse, Bodenaufbau,
Raumgeometrie und Beleuchtung frühzeitig auf die Behandlungseinheit abgestimmt werden. In
einer Bestandspraxis sind die Bedingungen oft komplexer. Vorhandene Leitungen,
Deckenhöhen, Türbreiten, tragende Wände oder Nachbarräume setzen Grenzen.
Vor dem Kauf sind deshalb ein präzises Aufmaß und eine technische Bestandsaufnahme
erforderlich. Nicht nur die Stellfläche des Stuhls zählt. Auch die Bewegungsradien von Arzt- und
Assistenzelement, die Position der Leuchte, Öffnungswege von Schränken und Arbeitswege des
Teams müssen berücksichtigt werden. Der Raum sollte anhand typischer
Behandlungssituationen geprüft werden: Wo steht die Assistenz? Wie werden Materialien
angereicht? Ist der Bildschirm aus der gewünschten Position sichtbar? Können Patienten und
Personal den Raum sicher betreten und verlassen?
Digitale Raumplanung oder dreidimensionale Visualisierung kann helfen, Varianten vor der
Installation zu vergleichen. Besonders wertvoll ist die Beteiligung der Mitarbeitenden, die später
täglich an der Einheit arbeiten. Ihre praktischen Erfahrungen machen oft auf Details
aufmerksam, die in einem technischen Grundriss nicht sichtbar sind.
Bei einer laufenden Praxis kommt die Umbauorganisation hinzu. Demontage, Anpassung der
Anschlüsse, Anlieferung, Montage, Prüfung und Einweisung müssen so koordiniert werden, dass
der Betrieb möglichst wenig unterbrochen wird. Verantwortlichkeiten zwischen Praxis,
Hersteller, Dentaldepot, Planer und Handwerksfirmen sollten vor Vertragsabschluss schriftlich
festgelegt werden.
Hygiene und technische Sicherheit
Hygiene ist ein zentraler Maßstab für jede dentalmedizinische Behandlungseinheit. Oberflächen,
Griffe und Bedienelemente müssen gemäß den geltenden Vorgaben aufbereitet werden können.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den wasserführenden Systemen, da Stagnation und
Biofilmbildung hygienische Risiken darstellen können. Welche Spül-, Reinigungs- und
Desinfektionsmaßnahmen erforderlich sind, hängt von Ausstattung, Nutzung, Wasserqualität,
Herstellerangaben und dem Hygieneplan der Praxis ab.

ULTRADENT aus München im Bielefelder Dentalmarkt

Seite 5

Bei der Beschaffung sollte geprüft werden, welche Hygienefunktionen in der konkreten
Konfiguration enthalten sind. Ebenso relevant sind benötigte Verbrauchsmaterialien, täglicher
Zeitaufwand und die Verständlichkeit der Abläufe. Technische Funktionen können das Team
unterstützen, ersetzen aber keine korrekte Anwendung und Dokumentation. Eine gründliche
Einweisung ist deshalb Bestandteil einer sicheren Übergabe.
Auch Wartungen, Prüfungen und sicherheitsbezogene Maßnahmen müssen planbar sein. Die
Praxis sollte alle Unterlagen, Fristen und Ansprechpartner erhalten. Für den Alltag empfiehlt sich
eine klare Dokumentation, damit neue Mitarbeitende Abläufe nachvollziehen können. Bei einer
Störung müssen Modell, Seriennummer, Fehlerbild und zuständiger Servicekontakt schnell
verfügbar sein.
Teilmodernisierung als mögliche Alternative
ULTRADENT hebt die Möglichkeit der Teilmodernisierung hervor. Nicht jede ältere
Behandlungseinheit muss vollständig ersetzt werden. Wenn Grundstruktur und technische
Voraussetzungen geeignet sind, können einzelne Komponenten erneuert oder ergänzt werden.
Das kann Investitionskosten reduzieren, Umbauzeiten verkürzen und Ressourcen schonen.
Für etablierte Bielefelder Praxen kann dieser Ansatz interessant sein, insbesondere wenn ein
vollständiger Austausch zusätzliche bauliche Arbeiten auslösen würde. Denkbar sind je nach
Modell und technischem Zustand beispielsweise Änderungen an Instrumentierung, Leuchte,
Polsterung oder weiteren Baugruppen. Welche Maßnahmen tatsächlich möglich und zulässig
sind, muss jedoch der Hersteller oder ein autorisierter Servicepartner prüfen.
Eine Teilmodernisierung sollte nicht ausschließlich nach dem niedrigsten Preis beurteilt werden.
Sicherheit, Hygiene, Kompatibilität, Ersatzteilperspektive und erwartete Restnutzungsdauer
gehören in die Entscheidung. Wenn zentrale Komponenten stark verschlissen sind, kann eine
neue Einheit langfristig wirtschaftlicher sein. Sinnvoll ist daher eine dokumentierte
Zustandsbewertung mit Kostenvergleich.
Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten
Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit sind wichtige Nachhaltigkeitsmerkmale. Eine
Behandlungseinheit verursacht bei ihrer Herstellung Material- und Energieaufwand. Wird sie
zuverlässig über viele Jahre genutzt, fachgerecht gewartet und sinnvoll modernisiert, verteilt
sich dieser Aufwand über eine längere Zeit. Modularität und Ersatzteilversorgung können
vorschnellen Austausch vermeiden.
Ökologische und wirtschaftliche Betrachtung greifen dabei ineinander. Neben dem Kaufpreis
entstehen Kosten für Wartung, Prüfungen, Verschleißteile, Verbrauchsmaterialien, Reparaturen
und Ausfälle. Eine seriöse Investitionsrechnung betrachtet diese Lebenszykluskosten. Auch
Medienverbrauch, Reinigungsaufwand und mögliche spätere Erweiterungen sollten einbezogen
werden.
Für eine Praxis in Bielefeld bedeutet das: Ein preisgünstiges Angebot ist nicht automatisch die
wirtschaftlichste Lösung. Verlässlicher Service und langfristig verfügbare Komponenten können
höhere Anfangskosten rechtfertigen. Umgekehrt ist eine umfangreiche Premiumausstattung nur
sinnvoll, wenn sie zum Behandlungskonzept passt und regelmäßig genutzt wird.

ULTRADENT aus München im Bielefelder Dentalmarkt

Seite 6

Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit
Zahnmedizinische Arbeitsplätze werden zunehmend digital vernetzt. Bildgebung,
Dokumentation, Patientenaufklärung und weitere Systeme sollen ohne unnötige Medienbrüche
zusammenarbeiten. Bei der Planung einer Behandlungseinheit sind deshalb Monitorposition,
Halterungen, Anschlüsse und mögliche Schnittstellen früh zu berücksichtigen. Digitalisierung
bedeutet jedoch nicht, möglichst viele Geräte zu integrieren. Entscheidend ist, ob Technik den
Arbeitsablauf tatsächlich verbessert und datenschutzgerecht betrieben wird.
Eine zukunftsfähige Konfiguration lässt Raum für Veränderungen. Behandlungsschwerpunkte
können sich verschieben, neue Geräte hinzukommen und Teams wachsen. Die von ULTRADENT
betonte Individualisierung und Teilmodernisierung kann hierzu grundsätzlich passen. Welche
Nachrüstungen für ein bestimmtes Modell langfristig angeboten werden, sollte vor dem Kauf
möglichst verbindlich geklärt werden.
Moderne und ergonomische Technik beeinflusst außerdem die Attraktivität einer Praxis als
Arbeitgeber. Im Wettbewerb um qualifiziertes Personal sind gut organisierte Arbeitsplätze ein
relevanter Faktor. Verlässliche Abläufe reduzieren Stress, während eine intuitive Bedienung die
Einarbeitung erleichtert. Technik ersetzt zwar keine gute Führung und Teamkultur, prägt den
Arbeitsalltag aber unmittelbar.
Service und Entscheidungsprozess für Bielefelder
Praxen
Vor einer Bestellung empfiehlt sich ein strukturierter Vergleich. Neben der gewünschten
Konfiguration sollten Lieferumfang, Montage, Einweisung, Gewährleistung, Wartungsangebote
und Servicebedingungen schriftlich festgehalten werden. Wichtig ist auch die Frage, wer bei
einer Störung der erste Ansprechpartner ist und welche Leistungen Hersteller oder
Dentalfachhandel übernehmen.
Eine Bemusterung kann helfen, Ergonomie und Bedienung realistisch zu beurteilen. Idealerweise
testen mehrere Teammitglieder typische Arbeitspositionen. Referenzpraxen bieten zusätzliche
Einblicke in Langzeiterfahrungen, sollten jedoch hinsichtlich Modell, Baujahr und Nutzung
vergleichbar sein. Aussagen aus Werbung oder sozialen Medien können erste Anhaltspunkte
liefern, ersetzen aber keine technische Prüfung und individuelle Beratung.
Da kein offizieller ULTRADENT-Standort in Bielefeld belegt ist, sollte die regionale Betreuung
ausdrücklich bestätigt werden. Interessenten können direkt beim Hersteller nach dem
zuständigen Partner für Ostwestfalen-Lippe fragen. So wird vermieden, dass aus einer
allgemeinen bundesweiten Präsenz unzutreffende Erwartungen an einen lokalen Showroom
oder einen ständig vor Ort verfügbaren Servicetechniker entstehen.
Finanzierung, Abnahme und Einweisung
Neben der technischen Auswahl gehört auch die Finanzierung in die Planung. Kauf, Leasing oder
andere Finanzierungsmodelle unterscheiden sich hinsichtlich Liquidität, Laufzeit und
Gesamtkosten. Eine Praxis sollte nicht nur monatliche Raten vergleichen, sondern auch
Wartung, mögliche Schlusszahlungen und die geplante Nutzungsdauer einbeziehen. Steuerliche
Fragen sind individuell mit qualifizierten Beratern zu klären.
Nach der Montage folgt die formale und praktische Abnahme. Dabei werden vereinbarte
Ausstattung, Funktionen, Dokumentation und sichtbare Mängel geprüft. Offene Punkte sollten

ULTRADENT aus München im Bielefelder Dentalmarkt

Seite 7

schriftlich festgehalten werden. Erst eine gründliche Einweisung versetzt das Team in die Lage,
alle Funktionen sicher zu verwenden. Sie sollte Bedienung, Patientenpositionierung,
Hygieneabläufe, tägliche Kontrollen und das Verhalten bei Störungen umfassen.
Es ist sinnvoll, mehr als eine Person einzuweisen und zentrale Schritte intern zu dokumentieren.
So bleibt das Wissen auch bei Urlaub oder Personalwechsel verfügbar. Nach einigen Wochen
kann ein weiterer Termin nützlich sein, weil sich Detailfragen häufig erst im Routinebetrieb
zeigen. Eine gute Übergabe endet somit nicht mit dem Einschalten der Einheit, sondern schafft
die Grundlage für einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb.
Fazit
ULTRADENT verbindet eine mehr als hundertjährige Münchner Unternehmensgeschichte mit der
Entwicklung und Fertigung moderner Behandlungseinheiten in Brunnthal. Die Produktlinien
LEONDA, AQUILIA und ISARA stehen für unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten.
Individualisierung, Ergonomie, Service und Teilmodernisierung prägen den Anspruch des
Unternehmens.
Für Bielefeld liegt die Bedeutung von ULTRADENT nicht in einem öffentlich belegten eigenen
Firmensitz, sondern in der Versorgung eines wichtigen Dentalmarktes in Ostwestfalen-Lippe.
Eine geeignete Behandlungseinheit muss zum Behandlungskonzept, zum Raum, zum Team und
zum langfristigen Budget passen. Ebenso wichtig wie technische Merkmale sind regionale
Servicefähigkeit, verständliche Hygieneabläufe und eine belastbare Planung.
Die Verbindung „München und Bielefeld“ lässt sich deshalb klar beschreiben: Im Raum München
liegen Herkunft, Fertigung und Herstellerkompetenz; Bielefeld steht für den konkreten Einsatz in
einer vielseitigen Gesundheitsregion. Wenn Produkt, Konfiguration und Betreuung sorgfältig
geprüft werden, kann eine ULTRADENT-Behandlungseinheit dazu beitragen,
Behandlungsqualität, Arbeitskomfort und Wirtschaftlichkeit über viele Jahre miteinander zu
verbinden.

ULTRADENT aus München im Bielefelder Dentalmarkt

Seite 8

Quellenhinweise
• ULTRADENT: Unternehmensdarstellung, Geschichte und Fertigung –
https://www.ultradent.de/unternehmen/
• ULTRADENT: Behandlungseinheiten – https://www.ultradent.de/behandlungseinheiten/
• ULTRADENT: Vertrieb und Service – https://www.ultradent.de/vertrieb-service/
• ULTRADENT: Kontakt und Unternehmensanschrift – https://www.ultradent.de/kontakt/

Stand: September 2026. Der Text unterscheidet bewusst zwischen dem belegten Unternehmens- und
Produktionsstandort im Raum München und der regionalen Marktansprache in Bielefeld beziehungsweise
Ostwestfalen-Lippe. Ein eigener ULTRADENT-Standort in Bielefeld wird nicht behauptet.

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

  Newsletter Anmelden

Newsletter abonnieren